Fünf Tage an der Müritz,

18 Roller und Motorräder mit 24 Teilnehmern machten sich am Freitag, den 08.06.12 auf den Weg in Richtung Boek an der Müritz. Da an den Tagen zuvor nicht gerade „Bikerwetter“ war haben wir uns über ein paar Sonnenstrahlen natürlich gefreut. Die Anreiseroute ging über Meinersen – Winterfeld – zur Fähre Sadau. Eine Pause verbrachten wir in Havelberg vor der Töpferei „von Hand“. Über Wittstock kamen wir nach 8,5 Stunden und 315 km am Ziel unserer Reise im Müritzer Nationalpark in der Pension „Jägerrast“ an.

Nach einem gemütlichen Abend, mit stark strapazierten Lachmuskeln ging es dann bei herrlichem Wetter am Samstag zur Rundfahrt um die Müritz. Über landschaftlich herrlichen Nebenstrecken fuhren wir zum ersten Stopp nach Neustrelitz.

Das Mittagessen ließen wir uns dann auf der alten Burg in Penzlin aus dem „Hexenkeller“ servieren. Ein Blick in die Gemäuer lohnt sich. Weiter ging es über Waren nach Bollewick, zur größten Feldsteinscheune in Norddeutschland. Dort sah man mecklenburgische Produkte, Handwerk und Kultur. Nach rund 150 Km kamen wir wieder in unserer Unterkunft an.

Am Sonntag rollten wir über die Autobahn in Warnemünde ein. Nach einem ersten Fischbrötchen war es Zeit für eine Hafenrundfahrt mit Aussicht auf vier mächtige Kreuzfahrtschiffe.  Es war ein beeindruckendes Erlebnis.

Der Montag stand dann ganz im Zeichen der Erholung. Nach einer kurzen Busfahrt bestiegen wir unser „Kreuzfahrtschiff“ Diana. Es ging einmal quer über die Müritz bis nach Waren. Dort hatten wir ausreichend Zeit um die Fußgängerzone und den Stadthafen zu besichtigen.  Bei der Rückfahrt mit dem Linienbus, durch das südliche Naturschutzgebiet, wurde so manch einer ins Staunen versetzt. Bushaltestellen mitten im Wald und fernab jeglicher Häuser.

Die Rückfahrt am Dienstag wurde durch kleine Schauer begleitet, sodass die Regenkleidung auch mal zum Einsatz kam.  Für die Mittagspause waren wir am Arendsee angemeldet. Unfallfrei nach 1050 km sah uns Hildesheim um 17 Uhr wieder.

Während der gesamten Reise wurde immer in zwei Gruppen gefahren. Diese wurden von Winfrid und Uwe angeführt.

Lob gab nicht nur für die tolle Ausarbeitung und Vorbereitung der Fahrt durch die „Anführer“, sondern auch für die hervorragende Fahrdisziplin aller Teilnehmenden, ausgezeichnet durch Rücksichtnahme und Verbleib an der zugeteilten Position. So macht eine Gruppenausfahrt richtig Spaß und macht Lust auf mehr.

 

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